5 Gründe, keine Angst vor BARF zu haben
Wir wissen es alle: BARF ist gefährlich. Mit BARF sind Nährstoffdefizite an der Tagesordnung. BARF ist deswegen auch nichts für Welpen oder Kitten. BARF kann niemals so gut sein wie Fertigfutter. BARF ist voll von Keimen und Salmonellen.
Wir alle haben sie schon einmal gelesen oder gesehen: Die Artikel und Berichte, die einem am Ende entweder fassungslos oder belustigt oder verunsichert zurücklassen.
Weil sie gängige Vorurteile aufgreifen, aber sich nicht die Mühe machen, detaillierter hinzusehen. Oder weil sie schlicht und ergreifend nicht korrekt sind. Wir alle haben schon einmal von Fällen gehört oder gelesen, bei denen Rohfütterung ganz fürchterliche Mangelerscheinungen hervorgerufen hat.
Aber nicht jede Rohfütterung ist gut gemacht oder bedarfsdeckend, genauso wenig, wie Fertigfutter. Oder anders ausgedrückt: Egal, wie man füttert, es gibt immer gute oder schlechte Möglichkeiten, einen Hund oder eine Katze zu versorgen.
BARF bezeichnet ein festes Fütterungskonzept, bei dem unterschiedliche Futterbestandteile in fest definierten Mengen gefüttert werden, um Nährstoffmängel zu vermeiden. Leider wird BARF mittlerweile sinngemäß für jede Fütterung genutzt, bei der irgendwie rohes Fleisch vorkommt. Klar kann auch anders roh füttern, aber das BARF-Prinzip hilft dabei, Fütterungsfehler zu vermeiden und sich das Leben etwas einfacher zu machen, weil man nicht ständig hinterfragen muss, ob alles richtig zusammengesetzt ist.
Es gibt viele Gründe, keine Angst vorm BARFen zu haben.
1. Du kannst weniger falsch machen, als Du denkst Die meisten Horrorgeschichten, die man hört oder liest, sind Einzelfälle. In denen ganz wesentliche Punkte des BARFens nicht eingehalten wurden. Wenn Du immer ohne Licht im Dunkeln Auto fährst, wird das irgendwann auch schief gehen - einfach, weil Du einen wesentlichen Punkt nicht beachtet hast.5. Du wirst die positiven Veränderungen bemerken BARF ist kein Allheilmittel, aber die Qualität der Fütterung macht sich meistens schnell bemerkbar. Mäkler fressen besser, der Zustand von Haut und Fell verändert sich, die Kothaufen werden kleiner und riechen weniger. Stückiges Fleisch kann dafür sorgen, dass beim Kauen Zahnbeläge reduziert werden. Hunde riechen besser. Und Du hast einen ganz großen Vorteil: Du kannst alles unkompliziert so verändern, wie es Deiner Katze oder Deinem Hund gut tut.
Quelle: https://www.barfgut.de/blogs/barf-and-co/5-gruende-keine-angst-vor-barf-zu-haben