Basiswissen BARF

Früher oder später kommt jeder Hundehalter einmal mit dem Thema BARF in Berührung und auch mit den dazugehörigen Mythen. Uns ging es vor 12 Jahren nicht anders. Zuerst skeptisch, dann neugierig und zuletzt überzeugt - wie Ihr in unserer Philosophie lesen könnt.

BARF - was ist das eigentlich und ist es wirklich so schwer, einen Hund ausgewogen zu ernähren? Warum soll BARF so gesund sein und haben wir es hier nicht mit erhöhter Keimbelastung zu tun? Macht Barf aggressiv?
So lauten die Fragen, die uns immer wieder begegnen.
Die Biologisch Artgerechte Rohfleischfütterung steht grundsätzlich auf 2 Säulen
1. der tierische Anteil und 2. der pflanzliche Anteil, dazu kommen wenn nötig noch sinnvolle Ergänzungen in Form von Ölen, Kräuter und Mineralien. Der tierische Anteil setzt sich zusammen aus Muskelfleisch, Fett, Pansen/Magen, Innereien und Rohfleischknochen (oder Knochenmehlen) und bildet mit 70-80% den größten Teil der Rohfütterung. Der pflanzliche Teil verteilt sich auf Gemüse, Obst und ggf. Getreide/ Pseudogetreide mit 20-30%.
Beim Barfen richtet sich die ausgewogene Fütterung nach verschiedenen Faktoren. Um die Zusammensetzung und die Mischverhältnisse eines ausgewogenen Barf Menüs zu bestimmen, wird in erster Linie das Gewicht des Hundes herangezogen. Die ideale Fütterungsmenge sollte ca. 2 bis 4 Prozent vom Körpergewicht des Hundes ausmachen. Bei kleinen Hunden kann man prozentual auch etwas mehr Futter anbieten, bei großen Hunden etwas weniger.

Eine ausgewogene BARFmahlzeit enthält in der Regel alle wichtige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Manchmal gibt es dennoch Bedarf an Futterzusätzen, zum Beispiel bei Unverträglichkeiten oder Krankheiten. Aber auch bei BARF Zusätzen kommt es auf die richtige Dosierung an, daher müssen Hundehalter vor allem wissen, was in ihrer Futterration bereits enthalten ist. Nur ein ausgewogenes Verhältnis von Muskelfleisch, Fett, Innereien, Knorpel und Knochen und 2x wöchentlich Fisch sorgt dafür, dass Hunde und Katzen durch die Rohfütterung alles bekommen, was sie benötigen. Da zum ausgewogenen Barfen neben Fleisch aber auch Obst, Gemüse, Milchprodukte, Eier und Öle  gehören, lässt sich auch über diese Zugaben die Versorgung mit Nährstoffen steuern.

Wer Unterstützung beim Einstieg in das Thema BARF benötigt, besonders beim empfindlichen bzw. kranken Hund, dem bieten wir die kostenlose Sprechstunde bei Ute Wadehn an, Gründerin der Barf Gut Akademie, die Barf Berater deutschlandweit ausbildet und über eine große Expertise verfügt:

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Weitere wichtige Infoseiten:
www.barf-blog.de

https://barf-gut-akademie.de/

https://www.instagram.com/barfgut.de/

https://www.instagram.com/paulundpaulina/

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